Historie von Seiffen
1324
Erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen „Cynsifen“
1451
Erstmaliges Auftreten des Namen „czyn Syffen“
1620
Bau der ersten Schule
1650
Es werden die ersten Holzdrechsel erwähnt
1722
Bau einer neuen Schule
2. Hälfte des 18. Jhd.:
Die Holz- und Spielwarenindustrie im Ort nimmt zu.
1776 - 1779:
Bau der 8-eckigen evangelisch-lutherischen Kirche
in 1780er Jahren:
Die ersten Seiffener Erzeugnisse werden durch Überseehandel exportiert.
1810:
Die erste urkundliche Erwähnung des Reifendrehens.
1852:
Es wird die erste staatliche Spielwarenfachschule gegründet.
Beginn des 20. Jhd.:
Es erfolgte der Wechsel von Warenwert- auf Gewichtszoll. Somit war die Ausfuhr von großen und sperrigen Spielzeugen oder ähnlichem sehr erschwert und teuer. Die Seiffener Spielzeugmacher spezialisierten sich deshalb auf die Fertigung von Miniaturen wie Figuren, Häusern o.ä.
1919:
Der „Wirtschaftsverband der Erzgebirgischen Spielwarenfertiger“ wird ge- gründet.
1927:
Das Rathaus wird eingeweiht.
01.04.1939:
Eingemeindung folgender Orte nach Niederseiffenbach:
- Heidelberg
- Oberseiffenbach
- Wettinhöhe
- Seiffen-Grund
Eingemeindung folgender Orte nach Seiffen:
- Wetzelhübel
- Glashütte
- Heidelbach
1949:
Erstmaliger Export von Seiffener Holzspielzeugen nach dem Krieg.
1956:
Seiffen wird zum Kurort erklärt.
1973:
Es eröffnet das Freilichtmuseums.
1993:
Eröffnung der Sommerrodelbahn.
01.08.1994:
Der Kurort Seiffen gehört zum neu gebildeten Mittleren Erzgebirgskreis.
1999:
Das 675-jährige Bestehen wird gefeiert. Anlässlich dessen erfolgt die Wiedereröffnung des Holzspielzeugmuseums.
